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Weg mit dem Plastik-Müll

Umwelt

Seit dem Jahre1991 hat der Verpackungsverbrauch jedes Jahr pro Einwohner in Deutschland um 13 Prozent zugenommen. Derzeit fallen 220 Kilogramm/Kopf Verpackungsabfall an, mehr als 50 Prozent bei Industrie und Gewerbe, aber rund 104 Kilogramm im haushaltsnahen Bereich. Darunter sind 25 Kilogramm/Kopf Plastikverpackungen. Obwohl in Deutschland schon viel beim Recycling, bei der Getrenntsammlung und bei der Vermeidung des Eintrags von Kunststoffabfällen in die Umwelt erreicht wurde, steigt das Verpackungsaufkommen von Jahr zu Jahr. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Plastikeintrag in die Umwelt weiter zu reduzieren.

Der Landtag hat deshalb mit großer Mehrheit einen Beschluss zur Verminderung von Plastikmüll gebilligt. Die Abgeordneten begrüßen die Initiativen dazu auf allen Ebenen und fordern eine Reihe von Maßnahmen. Die Sprecherin der SPD-Fraktion für Verbraucherschutzpolitik, Tina Fischer, sieht in dem Beschluss ein richtiges Signal. Nach dem Motto: Plastikmüll vermeiden heißt: Natur und Leben schützen!

„Wenn riesige Plastikmüllinseln in den Weltmeeren treiben, wenn Strände völlig zugemüllt sind und Tiere von Plastikseilen verstümmelt oder getötet werden – dann ist es Zeit, gemeinsam zu handeln! Nirgendwo in Europa fällt mehr Verpackungsmüll an als in Deutschland, die Hälfte davon im privaten, haushaltsnahen Bereich. Deshalb sind wir alle gefordert, unser Verhalten zu ändern", so Tina Fischer.

Die Landesregierung werde mit dem Beschluss aufgefordert, auf allen Ebenen die Vermeidung von Kunststoffabfall zu unterstützen. Konkret sollte sie etwa eine Abgabe auf besonders schädliche Verpackungen prüfen und Pfand- bzw. Mehrwegsysteme wie beim "Coffee-to-go" fördern. Fischer: "Außerdem soll sie Bauern dabei unterstützen, Folien für Gemüseanbau wiederzuverwenden und so den Plastikverbrauch in der Landwirtschaft zu verringern.“

 

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