SPD-Amt-Brieskow-Finkenheerd

23.01.2019 in Landwirtschaft von SPD-LOS

Brandenburgs Höfe: 20.000 Arbeitskräfte werden fehlen

 

Auch in der Landwirtschaft wird es knapp mit den Fachkräften. Wie in Handwerk, Handel, Industrie, Tourismus und anderen Dienstleistern wird in ganz Brandenburg dringend Nachwuchs gesucht. Nach der Studie Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030 fehlen bis zum Jahre 2030 über 20.000 Arbeits- und Fachkräfte in der Landwirtschaft.

 

22.09.2018 in Landwirtschaft von SPD-LOS

Landwirte brauchen schnelle Unterstützung und Vorsorge

 

Der Landtag Brandenburg hat heute auf Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und Die Linke die Landesregierung aufgefordert, die Landwirte bei der Bewältigung der Dürreschäden weiter zu unterstützen (Drucksache 6/9542). Zudem hat der Bundesrat heute einer Brandenburger Initiative zugestimmt, die eine Steuerbefreiung für Risikorücklagen in landwirtschaftlichen Betrieben vorsieht. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Udo Folgart:

 

20.09.2018 in Landwirtschaft von SPD-LOS

Dürre und Agrarbetriebe: Anträge für Hilfe bei Futterzukauf jetzt stellen

 

Dürre geschädigte Rinder-, Schweinehalter und Schafhalter in Brandenburg können ab sofort einen Antrag für eine Beihilfe zur Unterstützung von Futterzukäufen beantragen. Das aus Landesmitteln finanzierte Programm ist einer der Bausteine, um den durch die Sommertrockenheit besonders betroffenen Betrieben bereits jetzt zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. (korr. Fassung, d.Red.)

 

13.02.2017 in Landwirtschaft von SPD-LOS

Abschussprämie: Schwarzkittel geht es an den Kragen!

 

Nachts auf der dunklen Landstraße. Nur noch ein paar Kilometer sind es mit dem Auto nach Hause. Plötzlich tauchen Schatten im Lichtkegel auf. Ein Wildschwein, dann zwei und noch ein paar. Eine ganze Rotte hat sich entschlossen, die Straße zu überqueren. Nach der Schrecksekunde der Tritt auf die Bremse. Es hat gereicht. Die Schwarzkittel verschwinden im Dickicht. Der Hintermann im Wagen hat gut reagiert. Das Herzklopfen legt sich. „Es sind einfach zu viele. An den Straßenrändern sind überall die typischen Wühlspuren zu sehen“. Die Fahrt geht weiter...

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat der neu gewählte Oder-Spree-Landrat Rolf Lindemann am Freitag (10. Februar 2017) mit Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger eine Vereinbarung über eine Prämie für zusätzlich erlegtes Schwarzwild unterschrieben.

Für jedes Stück Schwarzwild, das über die Meldung des Referenzjahres 2015/2016 hinaus im jeweiligen Jagdbezirk erlegt wird, können die Jagdpächter eine „Belohnung“ in Höhe von 20 Euro beantragen.

Sie soll einen zusätzlichen Anreiz schaffen, die hohen Schwarzwildbestände im Land zu reduzieren. Die Abschussprämie wird zunächst für drei Jahre gewährt. In diesem Zeitrahmen wird zu prüfen sein, ob auf diesem Wege eine Steigerung der Schwarzwildstrecke zu erreichen ist.

Mit der freiwilligen Zahlung will das Land zum Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen und den Hochwasserschutzanlagen von Oder und Neiße beitragen. Trotz einer hohen Abschussquote bei den Schwarzkitteln, bleiben die Schäden seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Auch mit Blick auf die in Teilen Osteuropas bereits nachgewiesene Afrikanische Schweinepest steigt der Handlungsdruck.

Berechnungsgrundlage für die „Übererfüllung“ der Jagdstrecke ist die Meldung je Jagdbezirk für das Jagdjahr 2015/2016. Jagdjahre beginnen beziehungsweise enden jeweils am 31. März/ 1. April. Streckenmeldungen erfassen auch tot aufgefundene beziehungsweise durch Unfälle getötete Tiere.

Gleichlautende Vereinbarungen sollen mit den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Spree-Neiße sowie für die Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus abgeschlossen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Verwaltungsjagdbezirke der Länder und des Bundes.

 
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